Das Harbin Schnee- und Eisfestival: eisige Skulpturen in Chinas Nordosten

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Haushohe Eisskulpturen, die nachts illuminiert sind und teilweise ihre Farben wechseln. Meterhohe und -lange Schneeskulpturen mit filigran ausgearbeiteten Details. Temperaturen von bis zu – 35 Grad Celsius – das alles ist das Harbin Schnee- und Eisfestival in Harbin, der Hauptstadt von Chinas nördlichster Provinz Heilongjiang in der Mandschurei im Nordosten des Landes. Die Szenerie wirkt völlig unwirklich, fast wie eine Märchenlandschaft und doch ist sie real.

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Reiseblogger-Rückblick 2017: ein Jahr wie kein anderes

Reiseblogger-Rückblick 2017 Fire, Water & Light Show Dubai Festival City Dubai United Arab Emirates

Es ist wahrscheinlich völlig lächerlich, Mitte Februar 2018 noch einen Reiseblogger-Rückblick 2017 zu schreiben und wahrscheinlich ist dies der späteste Reiseblogger-Rückblick, der jemals veröffentlicht wurde. Doch ich bin vorher einfach nicht dazu gekommen, ihn zu schreiben und 2017 war ein unglaublich spannendes und ereignisreiches Jahr für mich mit vielen Höhen und einigen Tiefen, definitiv ein Jahr wie kein anderes. Es wäre schade, diesem Jahr keinen Reiseblogger-Rückblick 2017 zu widmen, vor allem da ich für 2013, 2014, 2015 und 2016 jedes Jahr einen veröffentlicht habe.

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Yuánxiāo Jié 元宵节 – das Laternenfest

Laternenfest

Xīn Nián Kuài Lè 新年快乐 – Frohes Neues Jahr – or Gōng xǐ fā cái 恭禧發財 – Frohes Chinesisches Neujahr -, obwohl es eigentlich schon viel zu spät für Neujahrsgrüße ist, da das Chinesische Neujahrfest bereits am 28. Januar 2017 war. Heute, am 15. Tag des ersten Mondmonats, also genau 14 Tage, nach dem Chinesischen Neujahrsfest, findet Yuánxiāo Jié 元宵节 … Weiterlesen

Reiseblogger-Rückblick 2016: ein Jahr der gemischten Gefühle

Reiseblogger-Rückblick 2016 - Gur-Emir-Mausoleum in Samarkand bei Nacht

Wenn man die globale Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten bedenkt – die politischen Krisen und Unruhen, die Kriege und Terroranschläge -, war 2016 nicht gerade eines der besten Jahre. Für mich war es ein Jahr der gemischten Gefühle. Während ich die ersten sieben Monate generell als ziemlich gut bezeichnen würde, waren die letzten fünf Monate nicht ganz so toll und beinhalteten nur ein echtes Highlight. Insgesamt war 2016 bei weitem nicht so unvergesslich wie es 2013 und 2014 waren und konnte auch nicht mit 2015 mithalten. Nichtsdestotrotz bot das Jahr genügend Höhepunkte, um daran in einem Reiseblogger-Rückblick 2016 zurückzudenken.

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Das Künstlerviertel 798: ein angesagtes Viertel von Peking

Tibetische Ausstellung "The Rice Way" Künstlerviertel 798 Dashanzi Peking China Asien

Die Reisfelder schimmerten golden im Licht der Nachtmittagssonne. Dann, hinter der nächsten Ecke, krabbelte eine große Ansammlung von goldenen Spinnen auf mich zu. Nein, ich war nicht in einem Horrorfilm gelandet, ich besuchte eine tibetische Ausstellung namens „The Rice Way“ in einer Galerie im Künstlerviertel 798 in Peking, einem angesagten Viertel der Stadt. Auch die Malereien und Skulpturen waren hauptsächlich in gold, braun, blau und kupfer gehalten. Das Gebäude, in dem die Ausstellung stattfand, war von tibetischen Gebetsfahnen umgeben, und der Eingang wurde von einem goldfarbenen Pferd und einem goldenen Nashorn bewacht.

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Eine spontane Reise nach Peking

Ich bin auf dem Weg nach Peking. Einmal mehr. Doch während es so scheinen mag, als würde ich sehr viel Zeit in Chinas Hauptstadt verbringen, ist mein jüngster Besuch dort schon 14 Monate her, so lange wie bisher noch keine Pause zwischen meinen Peking-Aufenthalten. Nachdem ich eine ganze Zeitlang überlegt hatte, wann wohl der beste Zeitpunkt für meine siebte China-Reise und meinen sechsten Besuch in Peking wäre, buchte ich letzten Donnerstag spontan den frühstmöglichen Flug und beantragte noch am selben Tag beim Generalkonsulat in Frankfurt mein Visum für China. Ich wollte so schnell wie möglich nach China und verzichtete deswegen bei der Buchung auch auf den üblichen 28-stündigen Zwischenstopp in Dubai, den ich auf dem Weg nach China normalerweise einlege. Auf dem Rückweg nach Deutschland werde ich 40 Stunden dort verbringen.

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Eine Wanderung auf der Chinesischen Mauer in Gubeikou

Panoramaaussicht von den Dächern der Wachtürme Chinesische Mauer Gubeikou Miyun Hebei Peking China Asien

Die Luft war feucht und das Wetter diesig. Obwohl wir bereits Ende August hatten, war es immer noch heiß, als wir zum unrestaurierten Abschnitt der Chinesischen Mauer in Gubeikou hinaufstiegen. Als wir jedoch am ersten Aussichtspunkt ankamen, wussten wir, dass der Aufstieg die Mühe wert war. Wir hatten einen fantastischen Ausblick auf die Chinesische Mauer mit ihren Wachtürmen, die sich über sattgrüne Hügel erstreckte und auf das Tal darunter.

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2016: Das Jahr des Affen

Affenmutter mit Jungem Rishikesh Himalaya Ganges Uttarakhand Indien Jahr des Affen

Gong Xi Fa Cai – Ein frohes chinesisches neues Jahr des Affen!

Heute feiern Menschen in China, Japan, Korea, in der Mongolei, in Taiwan und Vietnam das chinesische Neujahrsfest, auch als Frühlingsfest bekannt. Es ist in diesen Ländern der wichtigste Tag des Jahres, gleichbedeutend mit Weihnachten für Christen überall auf der Welt. Das chinesische Neujahrsfest ist ein Familienfest und dauert ingesamt 15 Tage, wobei die meisten nicht so lange feiern. Menschen aus diesen Ländern reisen oft hunderte oder tausende Kilometer, um das Frühlingsfest mit ihren Familien verbringen zu können und versuchen, einen Tag vorher zuhause zu sein. Sophie Rose schrieb kürzlich, dass geschätzt wird, dass anlässlich des diesjährigen chinesischen Neujahrsfestes ingesamt etwa 2,91 Milliarden Reisen unternommen werden. Wenn man unbedingt während dieser Zeit in diesen Ländern reisen möchte, sollte man seine Tickets Monate im Voraus buchen. Für viele ist das Frühlingsfest die einzige Gelegenheit im Jahr um ihre Familien, Freunde und Verwandte zu sehen.

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Ein verstecktes Kleinod in Peking: der Dongyue Miao

Während meiner ersten beiden Aufenthalte in Peking hatte ich den Himmelstempel, den Sommerpalast, den Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt, den Konfuzius- und den tibetischen Lama-Tempel sowie die Hutongs erkundet, einige dieser faszinierenden Sehenswürdigkeiten sogar zweimal. Als ich nun das dritte Mal in Peking war, wusste ich, dass ich etwas Neues und Verstecktes entdecken wollte, eine Sehenswürdigkeit, in die nicht jeder Tourist hineinstolpert, etwas, das ich noch nicht kannte und von dem ich vielleicht selbst noch nicht gehört hatte. Dank meines Reiseführers kam ich auf einen daoistischen Tempel namens Beijing Dongue Miao, auch bekannt als Tempel des Ostberges.

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2015: ein vielschichtiges Jahr im Rückblick

Siq bei Nacht Petra Wadi Musa Jordanien Naher Osten

Es ist wahrscheinlich absolut lächerlich, am 21. Januar noch einen Jahresrückblick für 2015 zu publizieren, aber anders als 2013 und 2014 habe ich es dieses Mal nicht geschafft, diesen noch im alten Jahr zu schreiben.

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