Der Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt sind zwei der bedeutendsten Sehensw├╝rdigkeiten Pekings und stehen wahrscheinlich auf dem Programm eines jeden Besuchers von Chinas Hauptstadt. Mit etwa 40 Hektar ist der Platz des Himmlischen Friedens einer der gr├Â├čten Pl├Ątze der Welt und benannt nach dem Tor des Himmlischen Friedens, das sich an seinem n├Ârdlichen Ende befindet. Als ich nun den Platz des Himmlischen Friedens und die Verbotene Stadt betrete, bin ich tief beeindruckt von ihrer tats├Ąchlichen Gr├Â├če, ihrer riesigen Ausdehnung und der Dimensionen der Geb├Ąude, die gewaltiger sind als ich es mir vorgestellt habe.

Meine abenteuerliche Fr├╝hst├╝cks-Erfahrung

Es ist der 16. April 2013. Letzte Nacht hat Leon uns angeboten, mit ihm in einem authentischen chinesischen Restaurant in der N├Ąhe unseres Hotels zu fr├╝hst├╝cken. Auf dem R├╝ckweg von dem Restaurant, in dem wir Peking-Ente gegessen haben, hat er uns das Fr├╝hst├╝cks-Restaurant gezeigt und vorgeschlagen, dass wir uns dort treffen sollten. Nun laufe ich die vielbefahrene Chongwenmen-Stra├če entlang. Das Restaurant ist nicht weit von unserem Hotel entfernt, aber der Weg dorthin kommt mir endlos vor. Ich laufe und laufe, aber ich kann es nicht finden. Da die Zeit knapp wird, beschlie├če ich zur├╝ckzugehen, um wenigstens ein kleines Fr├╝hst├╝ck zu bekommen, bevor ich zusammen mit meiner Gruppe zum Platz des Himmlischen Friedens und zur Verbotenen Stadt aufbreche.

McDonald’s scheint mir eine gute Option zu sein, wenn man nicht in Begleitung einer chinesischsprechenden Person ist. Es ist westlich und der gr├Â├čte Teil der Speisekarte d├╝rfte in vielen L├Ąndern identisch sein. Was kann bei McDonald’s schon schiefgehen? Nichts, denke ich, nicht ahnend, wie falsch ich damit liege. Nachdem ich das Restaurant betreten habe, stelle ich fest, dass das komplette Men├╝ ausschlie├člich in chinesischen Schriftzeichen geschrieben ist, aber dass es wenigstens Bilder dazu gibt. Ich zeige auf das Foto des Men├╝s, das ich bestellen m├Âchte, und versuche der Bedienung zu erkl├Ąren, dass ich Orangensaft anstelle von Kaffee w├╝nsche. Weder er noch irgendeiner seiner Kollegen spricht auch nur ein Wort Englisch. Gl├╝cklicherweise beherrscht der Mann neben mir wenigstens ein paar Worte Englisch, und so erkl├Ąrt er den Angestellten meinen Extrawunsch. Als ich gebeten werde zu bezahlen, wundere ich mich ├╝ber den Preis, der h├Âher ist, als ich ausgerechnet habe. Scheinbar gibt es zwei Preise, einen f├╝r Chinesen und einen anderen f├╝r westliche Ausl├Ąnder und Touristen, die offensichtlich mehr bezahlen m├╝ssen.

Mein Fr├╝hst├╝ck wird serviert und ich starre auf mein Tablett. Diese Unmengen an Essen habe ich nicht bestellt! Schlie├člich finde ich mit Hilfe des Mannes neben mir heraus, dass ich mein Essen zweimal bekommen habe, ohne Kaffee aber mit einem Orangensaft! Ich muss wohl zweimal auf das gew├╝nschte Men├╝ gezeigt haben! Das erkl├Ąrt auch den relativ hohen Preis, den ich bezahlen musste. Da ich nicht so viel essen kann, frage ich, ob es m├Âglich ist, ein Men├╝ zur├╝ckzugeben, und ich bekomme ohne gro├če Umst├Ąnde den Differenzbetrag zur├╝ck, obwohl ich danach gar nicht gefragt habe.

Erkundung des Platz des Himmlischen Friedens und der Verbotenen Stadt

Um 9.00 Uhr treffe ich meine Mitreisenden in der Hotellobby. Da der Platz des Himmlischen Friedens weniger als zweieinhalb Kilometer entfernt ist, laufen wir dorthin. Unterwegs gehen Leon und ich nebeneinander her. Wir unterhalten uns ├╝ber unsere jeweiligen Studieng├Ąnge an der Universit├Ąt, die wir beide vor mehreren Jahren abgeschlossen haben, ├╝ber unsere Famlien, ├╝ber sein Leben in Peking und meines in K├Âln.

Auf dem Platz des Himmlischen Friedens hat unsere Gruppe Zeit, alleine herumzulaufen und Fotos von der Fl├Ąche und den angrenzenden Geb├Ąuden zu machen. Der Platz enstand im Jahr 1651 und wurde seitdem viermal vergr├Â├čert, bis er in den 1950er Jahren seine heutige Gr├Â├če erreichte. In seiner Mitte erhebt sich das 38 Meter hohe Denkmal f├╝r die Helden des Volkes im Kampf um die Befreiung und s├╝dlich davon das Mao-Mausoleum, vor dem sich endlos lange Schlangen gebildet haben, die sich hunderte von Metern ├╝ber den Platz ziehen. Das Zhenyangmen-Tor, auch bekannt als Qianmen-Tor,┬á bildet das s├╝dliche Ende des Platzes. Im Westen wird der Platz des Himmlischen Friedens von der Gro├čen Halle des Volkes und im Osten vom Chinesischen Nationalmuseum flankiert.

Nach einiger Zeit laufen wir zum Nordende des Platzes weiter, wo Leon Fotos von unserer Gruppe vor dem Tor des Himmlischen Friedens, dem Haupteingang der Verbotenen Stadt, macht, der auf der anderen Seite der Hauptstra├če liegt. Anschlie├čend nehmen wir die Unterf├╝hrung, um zur Verbotenen Stadt zu kommen. Carly, Vikki und David aus Gro├čbritannien, Alexander aus D├Ąnemark und ich gehen zusammen. Auf der anderen Stra├čenseite, direkt vor der Verbotenen Stadt, treffen wir auf eine Gruppe junger chinesischer Studentinnen, die unbedingt Fotos von sich mit Carly, Vikki und David haben wollen. Als sie Alexander, den gro├čen D├Ąnen, und mich, die kleine blonde Deutsche, entdecken, beziehen sie uns in ihr Fotoshooting mit ein. Es dauert eine ganze Weile, bis jede einzelne von ihnen ein Gruppenfoto mit uns gemacht hat. Ich frage mich, ob wir nun in Pekinger Studentenwohnungen zu „internationalen Ber├╝hmtheiten“ werden.

Die Verbotene Stadt wurde zwischen 1406 und 1421 unter der Regentschaft von Kaiser Yongle errichtet und war ├╝ber einen Zeitraum von 500 Jahren w├Ąhrend der Ming- und Qing-Dynastie der Herrschaftssitz von 24 Kaisern und ihrem Hofstaat. Der Zivilbev├Âlkerung blieb der Zutritt verwehrt, wodurch der Name Verbotene Stadt entstand. Der Palast war die Mitte des Reiches und das Reich die Mitte der Welt. Auch heute noch liegt die Verbotene Stadt im Herzen Pekings. Sie ist umgeben von einer 7,9 Meter hohen Stadtmauer und einem 6 Meter tiefen und 52 Meter breiten Wassergraben. T├╝rme mit verzierten D├Ąchern befinden sich in den vier Ecken der Stadtmauer. F├╝nf Marmorbr├╝cken f├╝hren im S├╝den ├╝ber den Wassergraben zum Tor des Himmlischen Friedens, von dessen Balustrade Mao Zedong am 1. Oktober 1949 seine ber├╝hmte Befreiungsrede gehalten hat. Die gesamte Anlage umfasst 720.000 Quadratmeter und ist von Nord nach S├╝d 961 Meter lang und von Ost nach West 753 Meter breit. Sie hat vier Eing├Ąnge im Norden, S├╝den, Osten und Westen, besteht aus 980 Geb├Ąuden mit insgesamt 9.999 Gem├Ąchern und ist in einen ├Ąu├čeren (Wai Chao) und einen inneren (Nei Ting) Hof aufgeteilt. Sie wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkl├Ąrt.

Durch das Tor des Himmlischen Friedens im S├╝den, ber├╝hmt f├╝r das riesige, dar├╝ber angebrachte offizielle Staatsportr├Ąt Mao Zedongs, betreten wir die Verbotene Stadt und laufen den langgezogenen Weg auf die Kassen zu, vor denen bereits hunderte von Menschen warten. Alexander und ich gehen nebeinander her und unterhalten uns ├╝ber seine bisherige Arbeit, die er nach seinem Abitur gemacht hat, ├╝ber seine Pl├Ąne, im Herbst in Kopenhagen mit dem Studium anzufangen, sowie ├╝ber meine Arbeit als Journalistin.

Nachdem Leon die Eintrittskarten f├╝r unsere Gruppe gekauft hat, durchqueren wir das Mittagstor, das s├╝dliche und gr├Â├čte Tor der Verbotenen Stadt, das den Eingang zum eigentlichen Kaiserpalast und einstigen Regierungsbezirk der damaligen Kaiser darstellt.

Vor uns liegt ein riesiger Platz, der vom sich geschwungenen Goldwasserfluss (Jinshui He) durchzogen wird, ├╝ber den f├╝nf Br├╝cken f├╝hren. Am Ende des Platzes sehen wir das Tor der H├Âchsten Harmonie (Taihe Men), das von einem L├Âwenpaar bewacht wird; dem weiblichen L├Âwen zur Linken, der ein auf dem R├╝cken liegendes L├Âwenbaby zu b├Ąndigen versucht, und dem m├Ąnnlichen L├Âwen zur Rechten, der mit einem Ball spielt. Dahinter liegt ein weiterer riesiger Platz mit einer dreistufigen wei├čen Marmorterrasse, die sich von diesem Platz erhebt. Drei Hallen stehen oben auf der Terrasse, dem Herzen des kaiserlichen Palastes. Vom S├╝den aus gesehen sind dies die Halle der H├Âchsten Harmonie (Taihe Dian), die 27 Meter hoch, 64 Meter breit und 37 Meter tief ist und das zeremonielle Zentrum der kaiserlichen Macht┬á darstellte. Die Halle der Mittleren Harmonie (Zhonghe Dian) ist kleiner und wurde vom Kaiser dazu genutzt, um sich auf Zeremonien vorzubereiten und sich davon und w├Ąhrenddessen darin auszuruhen. Die dahinterliegende Halle der Erhaltung der Harmonie (Baohe Dian) diente f├╝r Staatsbankette und f├╝r die Abhaltung von Beamtenpr├╝fungen. Alle drei Hallen beherbergen Throne; der gr├Â├čte und kunstvollste davon steht in der Halle der H├Âchsten Harmonie.

Durch das Tor der Himmlischen Reinheit (Qianqing Men) betreten wir den inneren Hof und laufen zum Palast der Himmlischen Reinheit (Qianqing Gong), der gr├Â├čten der drei Hallen des inneren Hofes. Die anderen beiden sind die Halle der Ber├╝hrung von Himmel und Erde (Jiaotian Dian) und der Palast der Irdischen Ruhe (Kunning Gong), alle ebenfalls auf Marmorterrassen erbaut. Vor allen bedeutenden Geb├Ąuden dr├Ąngen sich Massen von Menschen, die versuchen, einen Blick ins Innere zu erheischen. Mir gelingt es zumindest, ein Foto vom Interieur der Halle der Ber├╝hrung von Himmel und Erde zu machen. Durch das Tor der Irdischen Ruhe (Kuning Men) verlassen wir den inneren Hof und betreten den kaiserlichen Garten, in dessen Mitte sich die Halle des Kaiserlichen Seelenfriedens (Qin’an Dian) befindet.

Nachdem wir unsere Besichtigungstour beendet haben, verabschieden Vikki und David, das Ehepaar aus Gro├čbritannien, und ich uns von unserer Gruppe. W├Ąhrend Leon mit unseren Mitreisenden zu einem lokalen „Snack-Markt“ f├Ąhrt, beabsichtige ich, einen intensiveren Bummel durch die Verbotene Stadt zu unternehmen, um weitere Fotos innerhalb der Anlage zu machen. Dazu laufe ich den gesamten Weg bis zum Mittagstor zur├╝ck und wiederhole den gleichen Rundgang, den wir mit unserer Gruppe gemacht haben.

Nachdem ich meine Foto-Tour beendet habe, verlasse ich die Anlage durch das Tor des G├Âttlichen Kriegers (Shenwu Men), derselbe Weg, den meine Mitreisenden genommen haben. Ich betrete den Jingshan Park auf der anderen Stra├čenseite, wo ich den gleichnamigen H├╝gel, auch Kohleh├╝gel genannt, besteige. Dabei handelt es sich um eine k├╝nstliche Anh├Âhe, die sich ├╝ber 45 Meter erhebt und deswegen auch „Aussichtsh├╝gel“ genannt wird, da sie einen fantastischen Ausblick ├╝ber die Verbotene Stadt bietet.

Ein Einblick in das urspr├╝ngliche Leben Pekings

Bevor ich nach China gekommen bin, habe ich lange ├╝ber das Land im Allgemeinen und Peking im Besonderen recherchiert und habe auch von den sogenannten Hutongs geh├Ârt, den alten Stadtvierteln, gepr├Ągt durch ihre engen Gassen und Stra├čen und ihre eingeschossigen Hofh├Ąuser, wo ein urspr├╝nglicher Charme noch sp├╝rbar ist und wo die Menschen wie einst eine traditionelle Lebensweise pflegen. Hutongs gibt es vor allem in nordchinesischen St├Ądten, am bekanntesten sind die in Peking.

Ich hatte urspr├╝nglich geplant, vor zwei Tagen eine Hutong-Tour zusammen mit einer anderen jungen Frau aus Gro├čbritannien zu unternehmen, die gegenw├Ąrtig eine andere Tour mit derselben Gesellschaft macht wie ich, aber aufgrund ungl├╝cklicher Umst├Ąnde haben wir einander verpasst. Da die Zeit knapp geworden ist, habe ich an diesem Tag stattdessen den Lama-Tempel besucht, den ich normalerweise heute besichtigt h├Ątte.

Deswegen mache ich nun, nach meinem Abstieg vom Kohleh├╝gel, einen Spaziergang zu einem Hutong in unmittelbarer Nachbarschaft zur Verbotenen Stadt. Eine v├Âllig andere Atmosph├Ąre empf├Ąngt mich dort. Zeit scheint keine Rolle zu spielen. Eine Gruppe von M├Ąnnern unterh├Ąlt sich und spielt Brettspiele auf der Stra├če. Ein ├Ąlterer Mann sitzt einfach in einer engen Gasse und beobachtet, wie das Leben vorbeizieht. Ein Paar mit einem kleinen Kind h├Ąngt W├Ąsche auf der Stra├če auf. Autos, Motorr├Ąder und Fahrradrikschas hat man einfach in den Gassen abgestellt, und sie scheinen noch nicht einmal abgeschlossen zu sein. Niemanden scheint es zu beunruhigen, dass sie gestohlen werden k├Ânnten. Man hat das Gef├╝hl, in einer v├Âllig anderen Welt als im pulsierenden Peking zu sein.

Ich habe urspr├╝nglich beabsichtigt, alleine durch das Hutong zu bummeln und mich in den Gassen zu verlaufen, wie es mir der junge Kanadier empfohlen hat, den ich im Sommerpalast getroffen habe, aber ich f├╝hle mich ein bisschen wie ein Eindringling, deswegen beschlie├če ich, es auf eine andere Art zu machen. Im Gespr├Ąch mit anderen G├Ąsten eines Innenhof-Caf├ęs erfahre ich, dass die meisten von ihnen eine Hutong-Tour mit der Fahrradrikscha gemacht haben, deren Fahrer ihnen angeboten haben, sie herumzufahren. Alle Fahrradrikschas, denen ich begegne, haben jedoch entweder bereits Kunden oder sind geparkt und leer ohne Fahrer in der N├Ąhe. Der Besitzer des Innenhof-Caf├ęs hat mir ohnehin gesagt, dass das beste Hutong in der N├Ąhe des Glocken- und des Trommelturms liegt und dass viele der Rikscha-Fahrer in der N├Ąhe der Verbotenen Stadt illegal sind. Ich beschlie├če, zur├╝ck ins Hotel zu fahren und Leon zu finden, der mir hoffentlich ein paar Tipps geben kann, welches die beste M├Âglichkeit ist, eine Hutong-Tour zu machen und wieviel ich daf├╝r bezahlen m├╝sse, da alle Angaben, die ich bisher erhalten habe, offensichtlich von sehr g├╝nstig bis sehr teuer rangieren.

Die Fahrt mit dem Bus zur├╝ck zum Hotel ist ein weiteres Abenteuer nach meinem morgendlichen Besuch bei McDonald’s. Weder der Busfahrer noch irgendeiner der anderen Fahrg├Ąste spricht ein Wort Englisch, aber mit meiner Hotelvisitenkarte sowie mit Mimik und Gestik gelingt es mir, die Leute zu bitten, mir Bescheid zu geben, wenn ich aussteigen muss, und sie fangen an zu gestikulieren, als wir die Bushaltestelle in der N├Ąhe meines Hotels erreichen.

Im Hotel begegne ich Alexander und ein paar anderen aus meiner Gruppe. Sie berichten mir detailliert ├╝ber ihren Besuch auf dem lokalen „Snack-Markt“, wo Skorpione, Kokons, Spinnen, Seesterne, Seepferdchen etc. anstelle von H├╝hnchen, Rind-, Schweinefleisch und Gem├╝se verkauft werden. Im Alter von 16 bis 21 Jahren bin ich Vegetarierin gewesen, und ich k├Ânnte kein Tier selber t├Âten. Ich habe schon Probleme damit, eine M├╝cke zu erschlagen, aber nun bedauere ich doch, dass ich nicht mit meiner Gruppe mitgefahren bin, insbesondere, weil Leon mir vorher gesagt hat, dass der „Snack-Markt“ etwas Typisches f├╝r diese Stadt ist, das wir auf unserer Reise nur in Peking zu sehen bekommen werden. Ich bin an meinem Ankunftstag auf dem Dongangmen-Nachtmarkt gewesen, aber die St├Ąnde schlossen gerade, als ich dort ankam, und dar├╝ber hinaus denke ich inzwischen, dass ein Besuch zusammen mit einer Gruppe und einem lokalen Reisef├╝her eine interessantere Erfahrung gewesen w├Ąre.

Ich finde auch Leon, der mir anbietet, ihn sp├Ąter wiederzutreffen, damit er sich bez├╝glich der Hutong-Touren erkundigen k├Ânne. Dies sei etwas, wonach er nicht sehr h├Ąufig gefragt w├╝rde, deswegen m├╝sse er selber nachforschen. Als wir uns etwa eine Stunde sp├Ąter wiedertreffen, hat Leon eine umfassende Recherche angestellt ├╝ber alle verschiedenen M├Âglichkeiten, eine Hutong-Tour zu machen. Er empfiehlt mir, eine Fahrradrikscha in der N├Ąhe des Glockenturms bzw. im Behai Park zu mieten, da diese Rickscha-Fahrer vertrauensw├╝rdig sein sollen, anders als diejenigen, die ihre Dienste in der N├Ąhe der Wangfujing Road, dem Platz des Himmlischen Friedens und der Verbotenen Stadt anbieten w├╝rden. Er f├╝gt hinzu, dass mich eine einst├╝ndige Fahrradrikscha-Tour zwischen 140 und 150 Yuan kosten w├╝rde, und dass der Preis pro Fahrradrikscha gilt. Er notiert, welche Metro-Linien ich nehmen und wo ich umsteigen muss, um dorthin zu kommen. Auf meinem Stadtplan von Peking zeichnet er den Weg von der Metro Station zum Glockenturm ein. Er r├Ąt mir, die Hutong-Tour morgen vormittag zu machen und gibt mir weitere Tipps, was ├╝ber die Hauptattraktionen, die ich bereits besucht habe, hinaus sehenswert ist. Auch schreibt er mir in chinesischen Schriftzeichen auf, wie ich morgen mittag eines meiner Lieblingsgerichte in einem Restaurant bestelle, das ich heute entdeckt habe.

In der Hotellobby treffe ich Alexander und Giorgio, die mich dazu animieren wollen, mit in die Kungfu Show zu kommen, die sie heute abend besuchen wollen, aber ich m├Âchte mein Geld f├╝r die Shanghai Acrobats aufsparen, die Leon zufolge, die beste Akrobatikshow des ganzen Landes machen. Auch unterhalte ich mich eine ganze Zeitlang mit Carly und Petra, die noch keine Pl├Ąne f├╝r heute abend haben. Deswegen biete ich ihnen an, mit mir zum Abendessen in den Beijing Bookworm zu kommen, wo ich heute abend hinfahren m├Âchte, aber sie sind m├╝de. „The Beijing Bookworm“ ist eine Kombination aus Restaurant, Caf├ę, Buchhandlung und B├╝cherei mit unz├Ąhligen B├╝chern aller Kategorien, den ich in meinen ersten Tagen in Peking entdeckt habe. Er ist nicht typisch f├╝r Peking und bietet noch nicht mal eine chinesische Speisekarte, aber ich mag die Atmosph├Ąre, das Essen und die Getr├Ąnke. Deswegen verbringe ich meinen letzten Abend in Peking auf dieser Reise dort, bevor ich mit der Metro zur├╝ck zum Hotel fahre.

 

Zhenyangmen Gate, also known as Qianmen Gate, which marks the south end of Tiananmen Square

Zhenyangmen Gate, also known as Qianmen Gate, which marks the south end of Tiananmen Square

The Monument to the PeopleÔÇÖs Heroes with the Chairman Mao Memorial Hall behind

The Monument to the PeopleÔÇÖs Heroes with the Chairman Mao Memorial Hall behind

Long queues in front of the Chairman Mao Memorial Hall

Long queues in front of the Chairman Mao Memorial Hall

Monument to the PeopleÔÇÖs Heroes and the Great Hall of the People

Monument to the PeopleÔÇÖs Heroes and the Great Hall of the People

The Great Hall of the People

The Great Hall of the People

The Chinese National museum

The Chinese National museum

Tiananmen Gate, also known Gate of Heavenly Peace, seen from the north end of the Tiananmen Square

Tiananmen Gate, also known Gate of Heavenly Peace, seen from the north end of the Tiananmen Square

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Tiananmen Gate, the main entrance to the Forbidden City

Our "Essential China"-group in front of the ForbiddenCity

Our „Essential China“-group in front of the ForbiddenCity

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Alexander and I together with young chinese female students

Alexander and I together with young chinese female students

I couldn't resist and arrange them myself for a group photo

I couldn’t resist and arrange them myself for a group photo

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Looking back on Tiananmen Square

Looking back on Tiananmen Square

Tiananmen Gate from inside the complex

Tiananmen Gate from inside the complex

A sustained path leads onto the Meridian Gate (Wu Men), to entrance to the actual imperial palace

A sustained path leads onto the Meridian Gate (Wu Men), the entrance to the actual Imperial Palace

Another group of chinese students is passing by

Another group of chinese students is passing by inside the Imperial Palace

The meandering Inner Golden Water River (Jinshui He)

The meandering Inner Golden Water River (Jinshui He)

Five bridges lead across Gold Water River

Five bridges lead across Gold Water River

The Meridian Gate (Wu Men) from the backside

The Meridian Gate (Wu Men) from the backside

Lion statues guard the Gate of Supreme Harmony

Lion statues guard the Gate of Supreme Harmony

The female lion on the left restrains a cub lying on its back

The female lion on the left restrains a cub lying on its back

The female lion restrains a cub lying on its back

The male lion on the right plays with an embroided ball

Ornated water tank

Ornated water tank

 

The Hall of Supreme Harmony

The Hall of Supreme Harmony (Taihe Dian)

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One of the vast courtyards inside the Imperial Palace

One of the vast courtyards inside the Imperial Palace

Crane statues are supposed to bring luck

Crane statues are supposed to bring luck

The Hall of Middle Harmony and the Hall of Preserving Harmony behind

The Hall of Middle Harmony (Zhonghe Dian) and the Hall of Preserving Harmony (Baohe Dian) behind

Dagoba in the Behai afar

Dagoba in the Behai Park afar

Hall of Middle Harmony (Zhonghe Dian)

Hall of Middle Harmony (Zhonghe Dian)

Hall of Preserving Harmony (Baohe Dian)

Hall of Preserving Harmony (Baohe Dian)

Turtle statue

Turtle statue

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Palace of Heavenly Purity (Qianqing Gong)

Palace of Heavenly Purity (Qianqing Gong)

Hall of Union (Jiaotian Dian) and Palace of Earthly Tranquility (Kunning Gong)

The interior of the Hall of Union

The interior of the Hall of Union

Ornated roofs

Ornated roofs

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Gate of Earthly Tranquility (Kunning Men)

Inside the Imperial Garden

Inside the Imperial Garden

Dragon statue

Dragon statue

Ornaments

Ornaments

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Elephant statue

Elephant statue

Pavillion in the Imperial Garden

Pavillion in the Imperial Garden

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 Gate of Divine Might (Shenwu Men)

Gate of Divine Might (Shenwu Men)

Forbidden City, seen from the Jingshan Hill

Forbidden City, seen from the Jingshan Hill

A group of men in a Hutong is chatting and playing games in the streets

A group of men in a Hutong is chatting and playing games in the streets

An elderly man is watching life go by

An elderly man is watching life go by

A couple with a child are hanging laundry in the streets

A couple with a child are hanging laundry in the streets

Street scenes in a Hutong

Street scenes in a Hutong

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Cars and Rickshaws are parked in the alleys

Cycle Rickshaw

Cycle Rickshaw

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