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Ein Tag in Dubai - The Travelling Colognian

Ich liebe Dubai! Für mich ist es eine tolle Stadt, sehr sicher und sauber, sehr strukturiert und effizient. Auch als westliche Frau muss man sich keine Sorgen machen, wenn man alleine unterwegs ist, noch nicht einmal nachts. Es ist vermutlich einer der sichersten Orte, die ich bereist habe, vielleicht sogar sicherer als meine kleine Heimatstadt in Deutschland. Wenn ich bedenke, dass Dubai noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts lediglich eine kleine Siedlung am Persischen Golf war und dass es heute eine supermoderne Metropole mit 2,1 Millionen Einwohnern ist, bin ich schon beeindruckt.

Ich hatte das Glück, dass ich bei meinem letzten Besuch drei Tage in Dubai verbringen und so viele der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen konnte. Deswegen ist es nicht so schlimm, dass ich dieses Mal lediglich einen Tag in Dubai habe.

Nach dem Frühstück checke ich aus meinem Hotelzimmer aus. Ursprünglich hatte ich geplant, den Gewürzsouk in der Altstadt Dubai zu besichtigen, der bei meinem letzten Besuch in Dubai aufgrund eines hohen Feiertages für mehrere Tage geschlossen war. Da ich jedoch eine Eintrittskarte für die Aussichtsplatform des Burj Khalifa für 17.00 Uhr habe, möchte ich dort nicht zu spät sein, da man pünktlich kommen muss, um hochgelassen zu werden. So laufe ich zur „Mall of the Emirates“, die nur etwa 500 Meter von meinem Hotel entfernt ist. Das ist das Einkaufszentrum, das „Ski Dubai“, eine große Indoor Skihalle, beherbergt.

Ski Dubai Mall of the Emirates Dubai United Arab Emirates Middle East

“Ski Dubai”, eine große Indoor-Skipiste in der Mall of the Emirates

Nachdem ich einige Stunden durch die Mall geschlendert bin, kehre ich zu meinem Hotel zurück, von wo aus ich mir ein Taxi zum Zugang zur Aussichtsplattform des Burj Khalifa nehme, der sich in der Dubai Mall befindet.

Mein Taxifahrer kommt aus Karatschi, einer Hafenstadt in Südpakistan und zugleich die größte Stadt des Landes. Er beklagt sich über die gegenwärtige Hitze in Dubai, was mich überrascht, weil es 1. noch nicht so heiß ist, da wir erst Anfang April haben, und weil ich 2. dachte, dass es in Karachi mindestens so heiß wie in Dubai, wenn nicht gar heißer ist.

Ich war bereits während meines letzten Dubai-Aufenthaltes auf der Aussichtsplattform des Burj Khalifa, allerdings hatte ich damals eine Eintrittskarte für 10.00 Uhr morgens, wo die Lichtverhältnisse suboptimal für Fotos sind. Ich hatte meine Eintrittskarte damals zwei Tage im Voraus online gekauft und die Tickets für diesen Tag waren bereits fast ausverkauft. Dieses Mal habe ich meine Eintrittskarte vor mehr als drei Wochen gekauft und so hatte ich die Chance, ein Ticket für den späten Nachmittag zu bekommen.

Die Schlangen vor dem Eingang zur Aussichtsplattform kommen mir dieses Mal länger vor als beim letzten Mal, es dauert fast 45 Minuten bis ich oben bin. Während der Wartezeit werden die Leute durch eine Informationstafel über die Höhe und die Bauzeit des Gebäudes informiert.

Die Arbeiten zum Bau des Burj Khalifa begannen im Januar 2004, die Endhöhe von 828 Metern wurde im Januar 2009 erreicht. Bis zu seiner Eröffnung am 4. Januar 2010 hieß das Gebäude „Burj Dubai“, seitdem ist es nach dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emiraten, Chalifa bin Zayid Al Nahyan, benannt, einem der Investoren des Turms. Er hat 189 Stockwerke, 163 davon nutzbar. Seit 2008 ist es das höchste Gebäude der Welt. Für den Bau der oberen Etagen wurden einige tausend Tonnen Stahl des abgerissenen Berliner Palastes der Republik als Recycling-Stahl verwendet. Der Burj Khalifa ist das Zentrum von Downtown Dubai, einem neuen Stadtentwicklungsgebiet.

Ich erreiche die Aussichtsplattform, die auch „At the Top“ genannt wird, kurz vor Sonnenuntergang. So habe ich dieses Mal das Glück, die besten Lichtverhältnisse für Fotografen vorzufinden. Ich verbringe etwa zwei Stunden „At the Top“ und habe so Gelegenheit, Fotos vor und während des Sonnenuntergangs sowie Nachtfotos von Dubai von oben machen zu können.

Dubai Mall Dubai Fountain Dubai United Arab Emirates Middle East

Dubai Mall und Dubai Fountain von oben

"Palm"-Insel Dubai Vereinigte Arabische Emirate Naher OstenEine der künstlichen „Palmen“-Inseln während des Sonnenuntergangs, fotografiert vom Burj Khalifa

Dubai Fountain Dubai Mall Burj Khalifa Vereinigte Arabische Emirate Naher OstenDubai Fountain und Dubai Mall bei Nacht, fotografiert vom Burj Khalifa

Dubai Aussichtsplattform Burj Khalifa Vereinigte Arabische Emirate Naher OstenDubai bei Nacht – von oben

Als ich wieder unten bin, bummele ich durch die Dubai Mall, die am 4. November 2008 eröffnet wurde und eines der gröpten Einkaufszentren der Welt ist mit 1.200 Geschäften, dem größten Gold Souk weltweit, einer Eislaufbahn sowie einem riesigen Aquarium, das sich über drei Etagen erstreckt.

Burj Khalifa Dubai Mall Dubai Vereinigte Arabische Emirate Naher OstenDer Burj Khalifa bei Nacht, fotografiert von der Außenterrasse der Dubai Mall

Dubai Fountain Dubai Mall Dubai Vereinigte Arabische Emirate Naher Osten„Dubai Fountain“, das größte musikgesteuerte Wasserspiel der Welt

Ich finde einen Platz auf der Außenterrasse eines Restaurants genau gegenüber der „Dubai Fountain“, dem größten musikgesteuerten Wasserspiel der Welt. Nach dem Abendessen schlendere ich ein bisschen durch den Gold Souk und nehme dann die Metro zurück zu meinem Hotel, wo ich mein Gepäck untergebracht habe.

Gold Souk Dubai Mall Dubai Vereinigte Arabische Emirate Naher OstenIm Gold Souk der Dubai Mall

Außenbereich Dubai Mall Dubai Vereinigte Arabische Emirate Naher OstenDer Außenbereich der Dubai Mall bei Nacht

Dort komme ich mit Pa Pa ins Gespräch, der Rezeptionistin, die mich gestern Nacht begrüßt hat. Sie kommt aus Rangun, der früheren Hauptstadt Birmas, und fliegt am 15. April nach Hause, um ihre Familie zu besuchen. Als ich ihr erzähle, dass ich zwar noch nie in Birma gewesen bin, dass es aber ziemlich weit oben auf meiner persönlichen Reisewunschliste steht, und dass meine Eltern bereits dreimal in Birma waren und das Land lieben, lächelt sie.

Gegen 0.30 Uhr nehme ich mir ein Taxi zum Flughafen. Als ich am Gate auf meinen Flug nach Peking warte ist mir schon ein wenig mulmig zumute. Ich habe etliche Länder auf vier Kontinenten bereist, aber ich war meistens in der Lage, mich in einer der Sprachen zu verständigen, die ich gelernt habe. Leute, die bereits dort waren, haben mir erzählt, dass Englischkenntnisse in Peking nicht sehr verbreitet sind. Da ich drei Tage alleine dort verbringen werde, bevor ich am 14. April meine Gruppe und meinen Tourleader treffe, wird dies sicherlich ein kleines Abenteuer. Ein paar Gates weiter warten Passagiere auf ihren Flug nach Bangkok. Da ich schon viele Male dort war, erscheint es mir sehr verlockend, einfach das Gate zu wechseln, aber ich widerstehe der Versuchung.

Das Flugzeug ist auch dieses Mal nicht ausgebucht und ich habe wieder das Glück, eine ganze Reihe für mich alleine zu haben. Da die Maschine ein A380 ist, sind die Reihen breiter als normalerweise. Nach dem Start lege ich mich hin und da ich nicht sehr groß bin, kann ich mich fast vollständig ausstrecken. Ich schlafe sofort ein und werde nur wach als sie gegen 4.30 Uhr eine Art Abendessen bzw. Nachtmahl servieren, aber glücklicherweise gelingt es mir, danach wieder einzuschlafen.

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch

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